Liebstöckel, der eigentlich aus südlichen Ländern stammt, wächst in vielen deutschen Gärten. Jetzt fängt er wieder an, auszutreiben und das freut viele Köche und Köchinnen.
Man kann Liebstöckel trocknen, in dem man einige Stängel abschneidet, gut zusammen bindet und über Kopf an einem luftigen Ort trocknen lässt. Nach dem Trockenvorgang werden die Blätter abgestreift und luftdicht aufbewahrt.
In der Küche werden meist die Blätter verwendet. Bevorzugt gibt man ihn als Würzmittel in Suppen und Quark. Er kann sowohl frisch, als auch getrocknet zu den Speisen gegeben werden. Allerdings mit etwas Vorsicht, da er eine sehr hohe Würzkraft hat. Zerreibt man die Pflanzenteile zwischen den Fingern, entsteht der typische Maggigeruch.
Auch als Heilpflanze hat Liebstöckel eine Bedeutung:
Als Badezusatz hilft er bei Hautproblemen, er soll aphrodsisierend wirken und harn- und verdauungsfördernd, entzündungshemmend und entgiftend. In der Schwangerschaft und bei Nierenerkrankungen sollte man aber darauf verzichten.

