Quitten gehören in Deutschland nicht unbedingt zu den bekannten und viel geernteten Früchten. Die Ernte erfolgt im Oktober und November und die Früchte enthalten viel Vitamin C, aber auch reichlich Bitterstoffe und sind kaum für den Rohverzehr geeignet. Aber man kann aus ihnen eine sehr aromatische Marmelade kochen.
| Maße | Zutaten |
| 2 kg | Quitten |
| ca. 1 kg | Gelierzucker 1:1 |
Quitten sind außen behaart und müssen zuerst einmal mit einem Tuch gründlich abgerieben werden. Dann wäscht, schält und entkernt man die Früchte und kocht Schalen und Kerngehäuse mit etwas Wasser 30 – 30 Minuten. Alles durch ein Haarsieb oder ein Mulltuch geben und den Saft auffangen.
Das Fruchtfleisch klein schneiden.
Die Saftmenge abmessen und die Fruchtstücke hinein geben. Je nach der gewonnenen Menge muss der Gelierzucker berechnet und dazu gegeben werden. Alles miteinander verrühren und ein paar Minuten kochen lassen. Die Gelierprobe machen (etwas Marmelade auf einen kleinen Teller geben – sie sollte beim Abkühlen gelieren) und die heiße Marmelade in Twist-Off-Gläser füllen. Gut verschließen und ein paar Minuten auf den Kopf stellen.
Meine Oma hat Quittenmarmelade im Verhältnis 1:1 mit normalem Haushaltszucker gemacht, da Quitten viel Pektin enthalten und dadurch gelieren. Allerdings muss man dann ein Kochzeit von ungefähr 1 Stunde einplanen.
Etwas Zimt oder Ingwer in der Marmelade gibt noch eine besondere Note!

