Wenn es draußen kalt und ungemütlich wird, ist die Zeit für eine deftige Erbsensuppe gekommen. Zu Zeiten meiner Oma, gehörte sie zum Standardprogramm, heute leider etwas aus der Mode gekommen.
| Maße | Zutaten |
| 400 g | gelbe Erbsen |
| 350 g | Kassler |
| 2 mittelgroße | Zwiebeln |
| etwas | Margarine |
| 750 ml | Fleischbrühe |
| 1 Teel. | Majoran |
| etwas | Salz |
| etwas | Pfeffer |
Die getrockneten Erbsen in ein großes Gefäß geben, mit Wasser gut bedecken und über Nacht einweichen lassen.
Am nächsten Tag abgießen und mit ca. 1,5 l Wasser in einem großen Kochtopf eine knappe halbe Stunde kochen lassen. Schwimmen Schalen an der Oberfläche, werden sie mit einem Schaumlöffel abgeschöpft.
Zwiebeln schälen und fein würfeln. In einem großen Topf die Margarine erhitzen und darin die Zwiebeln kurz anschmoren, dann das Fleisch zufügen und anbraten. Dabei muss man etwas aufpassen, dass die Zwiebeln nicht zu dunkel werden, weil sie dann bitter schmecken.Die Erbsen und die Fleischbrühe zufügen, aufkochen und alles im zugedeckten Topf eine gute Stunde köcheln lassen. Ab und zu umrühren. Danach wird das Fleisch heraus genommen und in Würfel geschnitten. Die Suppe mit dem Zauberstab pürieren und mit den Gewürzen abschmecken und das Fleisch wieder hinein geben.
Meine Oma hat übrigens immer die doppelte Menge gekocht, weil sie meinte, dass das besser schmeckt und die Suppe erst nach dem Aufwärmen das richtige Aroma hat.


Mmmm… Erbsensuppe ist so lecker! Und deine Oma hat nicht gelogen. Es ist wirklich so, dass eine Erbesensuppe erst so richtig gut ist, wenn sie einige Zeit gestanden hat. Die Zutaten müssen sich ja erst miteinander vermischen… außerdem wird sie von der Konsistenz her noch dicker. Lecker.