Wir wollen uns etwas Gutes tun und achten auf gesunde Ernährung mit Vitaminen. gleichzeitig wird es meiner Meinung nach für den Verbraucher immer schwieriger, zu erkennen wo und wie mit Pestiziden gearbeitet worden ist.
Mal ist es der Salat, dann die Kräuter, jetzt wieder Kirschen und Beeren, wo berichtet wird, dass von bestimmten Produkten Abstand wegen zu hoher Belastung zu halten ist. Produkte aus Deutschland schneiden zwar in dementsprechenden Tests besser ab, als viele andere aus südlichen Ländern. Aber…..es gibt weltweit 1.400 verschiedene Pestizid-Wirkstoffe, davon 800 in Europa und 260 in Deutschland zugelassene.Jetzt kann man sich leicht ausrechnen, dass nicht jedes Produkt in den Laboren auf alle Wirkstoffe untersucht werden kann.
Vor allem geht es meist um die Überschreitung von Höchstgrenzen, die gesetzlich festgelegt worden sind. Daneben gibt es aber noch die Standarts der WHO und dem Bundesinstitut für Risikobewertung, wo eine Akute Referenzdosis (ARfD) für den Verbraucher festgelegt wurde, deren Überschreitung gesundheitliche Schäden zur Folge haben kann. Diese wiederum stellt aber nur eine Empfehlung dar.
Jetzt habe ich einen Bericht gesehen, nach dem bei Obst und Gemüse öfter zwar keine Überschreitung der Pestizid-Höchstmengen erfolgt, aber bis zu 7 verschiedene Wirkstoffe gefunden worden sind, deren Zusammenwirken zur Zeit nicht abgesehen werden kann.
Ja, und das Abwaschen von Obst und Gemüse sollte zwar selbstverständlich sein, aber alles lässt sich eben nicht abwaschen. Was meinen unsere Leser dazu? Und vor allem, wie geht man damit um?


