Winter- und Weihnachtszeit sind die Zeiten, in denen man die meiste Zeit in der Küche verbringt. Es wird gebacken und gekocht, ausprobiert und die Lieben werden verwöhnt.
Ich habe bei Aldi ein Angebot für eine Friteuse entdeckt, die so manchen Wunsch erfüllt und das zu einem angemessenen Preis:
QUIGG®
Elektrische Fritteuse 34,99 ab 29.11.2010
Neuartiges System: schnellere Aufheizzeit, weniger Ölverbrauch, energiesparend
- Leistungsstarke 2.400 Watt max.
- „Cool Touch" Kunststoff-Seitenwände
- Mit schönen Edelstahl-Applikationen
- Überhitzungsschutz
- Aluminium-Permanentfilter
- Edelstahl-Frittierkorb mit praktischer Hebe- und Senkvorrichtung, für ca. 750 g Frittiergut
- Stufenlose Temperatureinstellung von
ca. 130° bis 190°C - Abnehmbares Edelstahl-Heizelement
- Komplett abnehmbarer, arretierbarer Deckel – für leichte Reinigung
- Edelstahl-Ölbehälter
- 60-Minuten-Timer
- Kontrollleuchten
(grün = betriebsbereit, rot = Aufheizzeit)
36 Monate Herstellergarantie


Laut Angebot erst am 02.12.2010
Ich habe dieses Gerät gestern erworben und ausprobiert.
Es hat zwar einen relativ niedrigen Preis, leider verspricht die Werbung hier mehr als tatsächlich eingehalten wird.
Die Cool-Touch Kunststoff-Seitenwände werden oben relativ heiß. Verbrennungsgefahr besteht dabei durchaus.
Der ganze Verschlußmechnismus erscheint mir sehr unsicher und nicht besonders langlebig. Da der Edelstahlölbehälter in die Verschlußkante hineinragt heizt sich auch die Kunststoff-Außenwand oben so sehr auf.
Verwenden soll man nur flüssiges Fett, d.h. Fett in fester Form muß erst in einem Topf geschmolzen werden. Es besteht ansonsten die Gefahr, dass das Heizelement überhitzt und das Fett “explodiert”.
Der Fritierkorb soll nur gewaschen werden (nicht in die Spülmaschine), da die Hebe-/Senkvorrichtung wohl nicht spülmaschinenfest ist.
Der 60-min-Timer versagt kläglich, wenn man nur 1 oder 2 Minuten frittieren will, es läßt sich der Knopf nur sehr schwer drehen und die Skala für die einzelne Minute ist sehr eng gehalten. Ich habe dann meine normale Eieruhr benutzt.
Das Sichtfenster im Deckel ist absolut überflüssig, da es während des Fritierens von innen beschlägt.
Es erscheint mir auch nicht möglich, den Fritierkorb komplett bis zur oberen Kante zu füllen und das Fritiergut dann noch komplett garen zu können.
Wenn Öl bis zur “Max”-Marke eingefüllt ist, reicht der Korb nicht ganz in das heiße Öl hinein.
Ich habe gestern die Pommes in vorsichtshalber zwei Fritiervorgängen gegart.
Der Aluminium-Permanentfilter hat lediglich den Zweck, das Spritzen von Fett aus der Friteuse zu verhindern. Der entweichende fettige Dampf wird weder von Fett noch von Geruch befreit.
Es gibt natürlich trotz alledem Positives zu berichten:
- Der Preis ist niedrig.
- Der Fritierkorb ist auch nach dem Schließen des Deckels absenkbar.
- Eine Kontrollleuchte informiert darüber, dass das Fett heiß genug ist.
- Alle Teile, die mit Öl in Berührung kommen sind zumindest abbaubar und waschbar, wenn auch nicht spülmaschinengeeignet.
Fazit:
Für den nicht so anspruchsvollen aber trotzdem verantwortungsbewußten gelegentlichen Gebrauch durchaus zu empfehlen.
Wolf: Vielen Dank für den Hinweis. Aldi Nord hatte die Friteuse
ab 29.11. im Angebot, bei Aldi Süd gibt es sie ab dem 2.12.2010
Mucceline: Vielen Dank für diesen tollen und
informativen Erfahrungsbericht!
Vielen Dank für den Bericht.
Hatte auch überlegt, die Friteuse zu kaufen, nehme aber lieber noch unsere ‘alte’, die ist im Prinzip ähnlich. Wollte eigentlich etwas ‘moderneres’, aber so groß ist der Sprung dann nicht.
werner