Warum auch immer – ich habe mich lange nicht an die Zubereitung, nicht einmal an das Probieren von Pesto gewagt. Jetzt bereue ich das, denn nach dem ersten Genuss eines selbst gemachten Pestos habe ich erkannt, wie viel ich versäumt habe.
Was nun ist eigentlich ein Pesto? Es handelt sich um eine ungekochte Sauce, für die es etliche Rezepte und Verwendungsmöglichkeiten gibt. Hergestellt wird sie traditionell im Mörser, in der schnelleren Variante benutzt man den Pürierstab. Beides hat Vor- und Nachteile. Mit dem Pürierstab wird die Sauce sehr fein von der Konsistenz her, könnte aber unter Umständen an Farbe einbüßen. Die Zubereitung im Mörser ist anstrengender und man kann die Beschaffenheit der Zutaten selbst steuern.
Hier zuerst einmal die Grundvariante, die Mengenangaben sind Ca.-Werte, denn je nach verwendetem Basilikum und dessen Wassergehalt muss man die Ölmenge anpassen – es sollte eine cremige Sauce entstehen.
| Maße | Zutaten |
| 3 Töpfe | Basilikum |
| 60 g | Parmesankäse |
| 2 | Knoblauchzehen |
| 40 g | Pinienkerne |
| ca. 50 ml | Olivenöl |
| etwas | Salz |
| etwas | Pfeffer |
Baslikumblätter abzupfen, waschen und trocken schleudern., den Parmesankäse fein reiben, Knobllauchzehen schälen. Die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne leicht anrösten (Vorsicht – sie brennen schnell an) und mit den anderen Zutaten in ein hohes Gefäß geben. Alles mit dem Pürierstab zerkleinern und nach und nach das Olivenöl bis zur gewünschten Konsistenz zufügen. Mit Salz und Pfeffer abeschmecken. Will man das Pesto sofort zu Nudeln reichen, sollte man ca. 2 Esslöffel Nudelwasser zufügen.
Und was macht man dann mit dieser tollen Sauce? Natürlich schmeckt sie besonders lecker auf Pasta. Oder man verfeinert den Salat damit. Zu Gegrilltem ist Pesto ein Genuss oder einfach nur so auf Brot, vielleicht noch mit Tomate und/oder grüner Gurke darauf. Verschiedene Zutaten ergeben immer wieder neue Variationen und besonders schön finde ich, dass man Pesto unwahrscheinich schnell zubereiten kann und man es in einem gut verschlossenen Gefäss (ganz leicht mit ein wenig Olivenöl bedeckt) bis zu zwei Wochen im Kühlschrank aufbewahren kann.


Das Gericht kommt bei Groß und Klein gut an